Montag, 21. April 2008

Montag......

Neuer Tag, neue Woche...

Wie immer stehe ich um 5.15 auf, genieße das langsam in den Tag hineingehen.
Montag ist sowieso angenehm, da habe ich erst um 10.50 Unterricht.

Koche vor, wasche, hänge die Wäsche auf.

Dann habe ich noch ein paar Sachen in der Stadt zu erledigen.

Wo ist bloß mein Schlüssel??? Suche, ziemlich hektisch. Gedankenblitz:

Der ist im Auto. Eingesperrt!
Rufe in der Schule meines Liebsten an - er hat Unterricht.
Eine nette Kollegin verspricht mir, den Schlüssel zu organisieren.
Ich schwinge mich auf mein Rad. Problem: Der Sattel ist so hoch oben, dass ich nur auf Zehenspitzen Rad fahren kann. Sohn der Jüngere hat das Rad in den letzten Wochen verwendet - seines war gestohlen worden.
Ich will den Sattel runterstellen - geht nicht.
Verschmierte Hände - die Zeit läuft. So muss ich eben auf Zehenspitzen radeln..... Runter gehts ja noch schnell und gut.
Rauf ist es MÜHSAM!

Sachen ins Auto, ab in die Stadt.

Jedenfalls erledige ich nicht mehr alles, was ich vor hatte.

Jedenfalls komme ich schweißgebadet in die Schule.

Welch ein Wochenanfang! Ich hoffe, die Woche geht weniger chaotisch weiter......


Dann - 1. Realschule. Als Impuls lese ich den SchülerInnen einen Abschnitt aus dem Buch "Hallo Mr. Gott, hier spricht Anna" vor.
Nun lade ich sie ein, auch einen Brief an Gott zu schreiben.

Zwei Kostproben:

Lieber Gott! Ich bin nicht immer brav, aber das weißt du doch. Bitte verzeih mir das auch und ich werde versuchen,braver zu werden.
Jetzt weiß ich auch schon, welches Buch ich als Nächstes lesen werde: "Brav sein ist schwer!"
Und du weißt doch, wie gern ich Tiere mag. Bitte erfüll mir den Wunsch, Bäurin zu werden. Und bitte beschütze immer meine wertvolle Familie + Pauli . Paul ist ja eigentlich ein Stubenkater, aber er würde so gern mal raus aus dem Haus und das will ich ihm ja eigentlich gönnen, weil ich ihn so gern mag! Aber in unserer Gegend gibt es so viele Hunde, wo einer eh schon meinen Hasen zerfleischt hat. Aber bitte beschütze Pauli wohin er auch geht, so wie mich halt.
Und ich weiß auch, dass Pferde nicht ganz ungefährlich sind. Aber es ist mein großer TRAUM, ein eigenes Pferd zu haben. Ja, ich weiß, im 9. und 10. Gebot geht es um Besitz. Aber bitte, erfüll mir diesen Traum. Ich wollte es schon vor sechs Jahren und ich kann wirklich gut damit umgehen.
So wie mit Kühen, Ziegen und so weiter. Und ich muss auch einsehen, dass ich nicht so wie Eli bestimmen soll, denn sie ist ja immerhin um 3 Jahre älter.
Mein größter Wunsch ist doch eigentlich das ewige Leben mit meiner Familie bei dir.
J.


Lieber Vater!

Ich bin kein perfektes Kind, dass ich alles weiß, so wie du, Herr.Meine Familie und ich wollen immer an deiner Seite bleiben, weil du mir hilfst und mir Kraft gibst.
Ich habe nie so einen Vater wie dich gesehen, weil du, Herr, mir die Angst wegnimmst vor Schularbeiten, Tests usw.
Du, Herr, hörst immer meine Gebete und erfüllst sie mir. Das heißt nicht immer, weil du mich auch manchmal auf die Probe stellst. Mein Gott, wenn ich weine, tröstest du mich und wenn z. B. jemand von meinen Bekannten stirbt, tröstest du mich wieder.
Darum werde ich nie von deiner Seite weggehen.
Meine Familie hat mir immer die Geschichte erzählt, wie du für mich gestorben bist. Ich habe mir gedacht, wie hast du das durchgehalten, wieso bist du für mich gestorben?
Alles blieb ein Rätsel für mich. Aber wie ich größer geworden bin, habe ich alles erfahren, ICH hätte eigentlich sterben müssen! Ich konnte mir das nicht vorstellen, aber jetzt bete ich immer und danke Gott, dass er für mich gestorben ist. Ich will dich immer preisen und immer mit dir reden.-Diese Erinnerung hat mich glücklich gemacht.
R.

Freitag, 11. April 2008

Und wieder ist eine Woche vorbei!

"Du bist schon 46? Du schaust ja aus wie 30!"

O-Ton eines Schülers, als ich den Schüler erzählte, dass man früher oft schon mit 30 Jahren gestorben ist und mit 46 - so wie ich - schon als sehr alt galt!
Das geht runter wie Öl..... Schön, wenn man hin und wieder solche Komplimente bekommt....

Allerdings haben mich SchülerInnen auch schon mal gefragt, wie alt ich bin, als dann die Antwort kam, meinten sie "erst 45? Ich hab gedacht, du bist schon 100......."

Es war eine anstrengende Woche, die beiden zusätzlichen Stunden merke ich doch, das Radl läuft irgendwie noch nicht wieder richtig rund. Hoffe, dass sich das noch einspielt!

Heute feierte ich mit den SchülerInnen der 4. VS das Passahfest. Da lese ich am Anfang immer einen Text vor, wo die 10 Plagen noch einmal beschrieben werden, alle SchülerInnen nach jeder Plage sagen:

"Gott aber führte uns heraus mit starker Hand!"

Als die 10. Plage vorgelesen wurde:

Dann sprach der Herr zu Mose: „Ich will eine letzte Plage über die Ägypter kommen lassen. Sag den Israeliten: Jeder Hausvater soll ein Lamm schlachten. Bestreicht mit seinem Blut die Pfos-ten an euren Türen. Bratet das Fleisch und esst dazu ungesäuertes Brot. In dieser Nacht werde ich alle Erstgeborenen der Ägypter töten. An euren Häusern werde ich vorübergehen und euch verschonen.“ Mose tat, was der Herr ihm aufgetragen hatte. Um Mitternacht starben alle Erst-geborenen der Ägypter.

meldete sich L. energisch. Ich las den Text fertig, alle antworteten mit
Gott aber führte uns heraus mit starker Hand!

Dann fragte ich L, was sie sagen wollte (ich dachte, ihr sei ein Fehler aufgefallen oder sie wollte wissen, wann wir endlich was essen dürfen....). L. sagte in total vorwurfsvollem Ton: "Aber da bricht Gott ja das 5. Gebot, das er selbst den Menschen gegeben hat! Du sollst nicht töten. Er aber tötet selbst! Das wäre so, wie wenn die Frau Direktor uns Regeln gibt und diese Regel dann selber bricht!"

Wusch - das ist eine Meldung! Eigentlich hat sie recht. Ich bin total geplättet. Wie kann ich ihr jetzt eine Antwort geben, die nicht platt ist?

Das Einzige, was mir dazu einfällt ist "Gott ist noch einmal eine Dimension höher als wir Menschen. Gott tut Dinge, die wir nicht verstehen können!" L hat diese Antwort akzeptiert - mich befriedigt sie noch nicht.

Da könnte man lange drüber nachdenken. Ich werde auch drüber nachdenken. In all den vielen Jahren, die ich schon unterrichte, hat noch nie ein Kind diese Frage gestellt......

Donnerstag, 3. April 2008

Überraschung zum 2. Mal

Komme in die 2. Schule. Treffe gleich auf einen ehemaligen Kollegen aus meiner Stammschule.
Der Direktor ist beschäftigt, so führt St. mich herum, zeigt mir meinen Unterrichtsraum, das Konferenzzimmer, den Kopierraum.... Total nett.

Dann warte ich aufs Läuten, darauf, dass die Schüler kommen.

Es läutet - aus allen Richtungen kommen LehrerInnen mit ihren SchülerInnen..... Bekannte Gesichter sind dabei, das freut mich ganz besonders!

Schließlich steht da ein riesiger Kerl - eine Lehrerin spricht ihn an und fragt, ob er jetzt Religion hat. "Ja!"
Ich stelle mich vor - P. versucht die anderen beiden zu finden. Es stellt sich heraus, dass St. heute Kochen hat und M. krank ist....

Unsere Fachinspektorin hat mir geraten, wenn nur ein Schüler da ist, die Tür offen zu lassen - falls der Schüler behaupten würde, ich hätte einen Übergriff auf ihn vorgenommen.... In Zeiten wie diesen muss man auf so etwas achten!

Aber bei dem Lackel denk ich mir, muss es nicht sein. Er scheint keine Angst vor mir zu haben.....;)

Jedenfalls verbringen wir total nette 50 Minuten. Zuerst macht er den Steckbrief, dann plaudern wir über alles mögliche und lesen uns auch noch das Passions- und Osterheft durch.

Bin so dankbar, dass auch diese Gruppe sicher kein Stress wird, im Gegenteil, eher eine Bereicherung!

Dienstag, 1. April 2008

Überraschung!!

Letzte Woche erfahre ich, dass meine Kollegin aus dem Nachbarort auf unbestimmte Zeit ausfällt. Ich werde vom Schulamt angerufen, ob ich 2 Stunden für die Supplierung übernehmen kann.
Einmal 1. und 2. HS, einmal 3. und 4. HS, im Nachbarort. Jeweils 7. Stunde.....

Ich mache es - ungern. Ich merke, dass es mich belastet. Ich denke mir, dass das sicher anstrengend wird.... Ich frage mich, ob die Kinder überhaupt kommen.....

Heute komme ich in die Schule, werde von den Lehrern nicht unfreundlich begrüßt, eine Kollegin stellt mir gleich 2 Mädels vor. Die gehn mit mir zum Treffpunkt, wo sich alle kids treffen.
5 Mädels und 2 Burschen aus 4 verschiedenen Klassen....

Es klappt wider Erwarten reibungslos. Die kids sind total nett und offen, freuen sich, dass ich jetzt da bin.
"Es ist leider schon oft Religion ausgefallen!"

Dass sie dableiben müssen, wenn alle anderen schon aus haben, scheint sie nicht zu stören.

Ich mach mit ihnen erst zum Kennenlernen einen Steckbrief, da kommt auch die Frage vor, ob sie Religion gerne mögen und warum.
"Weil die Lehrerin so nett ist..."

Na, da hab ich ja eine Vorgabe!

Aber ich bin wirklich total glücklich und dankbar, freue mich schon auf die nächsten Wochen.

Nun hoffe ich auf ebenso positive Erfahrungen in der 2. Schule am Donnerstag!

Freitag, 28. März 2008

So stelle ich mir Gott vor!

Das war das Thema heute in der 1. Volksschule.
Keine große Einführung. Nur das Lied vom "Gottesgeheimnis" und dann die Aufgabe an die kids: Zeichne, wie du dir Gott vorstellst!

Gleich kommen Fragen: "Darf ich....." Ich blocke sofort ab. Denn wenn nun ein Kind fragt: "Darf ich Gott auf einer Wolke zeichnen", dann zeichnen alle Kinder Gott so.....

Es gelingt, dass kein Kind mehr fragt. jedes sitzt alleine an einem Tisch und dann wird gezeichnet.
Ich bin fasziniert, was da alles rauskommt.

Ein paar Kostproben:

Bild-Anna

Das Bild von A. Ihr Bild erinnert mich total an ihren Vater. Genau so ein Typ ist er. Als ich sie frage, ob sie beim Malen auch an Papa gedacht hat, sagt sie "Ja, genau".
Gott ist wie ein liebevoller Vater!


Bild-Bori

Das Bild von B. B. ist erst seit Weihnachten in Österreich versteht nur sehr wenig Deutsch, es wird aber immer besser. Ich erkläre ihr, was sie zeichnen soll.
Ist das Ergebnis nicht stark? Das leere Kreuz? Ich bin fasziniert!

Bild-Pascal

Das Bild von A. Gott als eine leuchtende Gestalt.

bild-sarah

Auf die Frage, warum sie einen weinenden Gott gezeichnet hat sagt S. "Ich glaube, dass Gott manchmal traurig ist!"


In der 4. Klasse ist heute die Geschichte dran, wo Gott und Mose am Berg Sinai den Bund schließen.

Als Einstieg stelle ich die Frage in den Raum, warum nicht einfach jeder und jede tun und lassen kann, was er/sie will.
Eine heiße Diskussion entsteht. Erstaunlich, welche Gedanken sich die tlw. noch nicht einmal Zehnjährigen machen.

Keine Sekunde stellt sich die Frage, ob wir Regeln brauchen für ein Miteinander. Ohne Regeln, ohne Gesetze gibt es kein gutes Zusammenleben.
Das ist für diese SchülerInnen einfach klar!

Freitag, 21. März 2008

Karfreitag

"Karfreitag - das ist doch euer höchster Feiertag, oder? "

Immer wieder bekomme ich diese Frage zu hören. Und ich werde nicht müde, immer wieder drauf hinzuweisen, dass Karfreitag ohne Ostern nichts ist. Und umgekehrt gilt das genau so!

Aber in der Volksseele ist diese Meinung noch sehr verhaftet (ohne es böse zu meinen!) Am Karfreitag geht "man" noch in die Kirche.

Heute hatten wir wieder Kindergottesdienst. 28 Kinder waren da - 10 Kindergartenkinder und Jüngere, 18 Schulkinder.

Wie schon in den vergangenen Jahren haben wir 2 verschiedene Programme vorbereitet, jeweils für die entsprechende Altersstufe. Gerda und Doris haben 4 Stationen aufgebaut und sind mit den Kleinen den Kreuzweg "abgegangen", haben an den entsprechenden Stationen die Geschichten dazu erzählt.

Walter, Andreas und ich haben einfach die Geschichte der Karwoche noch einmal nacherzählt, dazwischen viel gesungen, gemeinsam das Brot gebrochen. Abschluss war wie jedes Jahr der Ausblick auf Ostern. Das ist mir besonders wichtig. Denn nicht alle Kinder, die am Karfreitag in der Kirche waren, kommen auch am Ostersonntag.

Deswegen stand auch in der Mitte auf dem schwarzen Tuch ein bunter Tulpenstrauß.

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Anschließend haben wir noch ein buntes Kreuz gebastelt - es ist wirklich gut gelungen.

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Als ich heute so in die Runde schaute, stellte ich fest, dass ich wirklich alle Kinder, die hier saßen, entweder immer noch unterrichte oder zumindest in der VS unterrichtet habe.
Bin so dankbar für die Möglichkeit - und stelle fest, dass ich es immer noch gerne mache.

Freitag, 14. März 2008

Letzter Tag vor den Osterferien!

Es ist kaum zu glauben - die 3 Wochen zwischen Semester- und Osterferien sind vorbei.

Heute gabs keine besonderen Ereignisse - allerdings waren heute sowohl eine Schülerin aus der 2. Klasse als auch eine aus der 4. Klasse absolut wissbegierig.
Beide wollten wissen, woher man denn sicher sein könne, dass das alles wirklich so passiert ist..... Es war ja niemand von uns dabei, ist ja niemand mit der Filmkamera daneben gestanden....
So habe ich ihnen versucht, einerseits die "mündliche Überlieferung" zu erklären und andererseits auch klar zu machen, dass etwas wahr sein kann, ohne, dass es genau so passiert ist, wie wir es in der Bibel lesen können.....

Weiß nicht, ob meine Gedanken richtig "rüber" gekommen sind....

Die Viertklässler waren auch so lieb, haben gemeint, am besten wäre es, wenn in den Ferien nur Religionsunterricht wäre!
Hab sie dann gleich zu den Kindergottesdiensten am Palmsonntag, Karfreitag und Ostersonntag eingeladen. Da können wir uns dann auch treffen!

Wenn ich den Kindern von der Kreuzigung erzähle, versuche ich immer, möglichst schlicht und nicht grausam zu erzählen. Und doch merke ich, dass manchmal Kinder wirklich ganz tief berührt sind.
Es ist eine grausame Geschichte. Wie gut, dass wir immer schon das Licht der Auferstehung im Hintergrund leuchten sehen! Das male ich dann auch immer bunt und strahlend aus.

Ist das nicht eine herrliche Botschaft? Mit begeisterung schmettern die Kinder derzeit auch das Lied "Ostern ist die allerschönste Zeit im Jahr...... auferstanden ist der Herr!" Ich krieg auch jedesmal eine Gänsehaut. Ein wirklich tolles Lied!

Dienstag, 11. März 2008

Exkursion in die Wiener Synagoge

Projekt in der 2. RS: "Fremde Kulturen kennenlernen". Von den Klassenvorständen kam die Frage, ob wir im RU ganz besonders das Judentum behandeln können, bzw. ob es möglich wäre, eine Exkursion in die Wiener Synagoge zu planen.

Im Vorfeld habe ich mich einige Male gefragt, ob das mit dieser Chaotentruppe möglich sein wird..... So viel "Halbwissen" über die Juden schwirrt in den Köpfen der kids. Was tut man gegen Halbwissen - versuchen, echtes Wissen "rüberzubringen".

In den letzten Religionsstunden war das Judentum das Thema. Großes Interesse wechselte mit "des interessiert mich aber überhaupt nicht" oder "so a Kappl (Kippa) setz i net auf!"

Und heute gings dann los. Am Schwedenplatz steigen wir aus dem Bus aus - es nieselt. Nun gehen wir zur Synagoge - das letzte Mal kam ich aus der anderen Richtung, so bin ich am Anfang etwas planlos, aber wir kommen pünktlich hin.

Gleich beim Eingang werden wir "durchleuchtet" - die Sicherheitsvorkehrungen sind sehr hoch. Bevor wir mit der Führung beginnen können, wird noch das - einzige - Klo gestürmt, so starten wir etwas verspätet.

Wir werden von einem netten jungen Mann begrüßt, später stellt es sich heraus, dass er selbst nicht Jude ist, aber im Jüdischen Museum arbeitet.
Er führt uns in den Hauptraum der Synagoge - diese ist wie ein Theater gebaut. Normalerweise sitzen im Erdgeschoß nur die Männer, die Frauen sitzen auf den Balkonen. Grund: Die Männer sollten von der Schönheit der Frauen nicht abgelenkt werden!

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Er erzählt uns über die verschiedenen Bereiche der Synagoge. erklärt uns, wo der Thoraschrein ist, zeigt uns eine kleine Spielzeugthorarolle - die echten Thorarollen bekommt man im Normalfall nur während eines Gottesdienstes zu sehen.
Er demonstriert uns auch, wie der Tallit, der Gebetsschal und die Tefillin, die Gebetsriemen anzulegen sind.

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Anschließend können die Kinder Fragen stellen. Interessanterweise ist P. , mein absolut auffälligster und schwierigster Schüler, einer der aktivsten Aufzeiger und Frager. Er hat sich auch viel aus dem Unterricht gemerkt und bringt sich total super ein.
Ich freue mich!
P. war auch derjenige, der sich vehement im Vorfeld gegen das Aufsetzen einer Kippa gewehrt hat. Ich habe den kids dann gesagt, dass es auch reicht, wenn sie ein normales Kapperl aufhaben. P. hatte ein Kapperl mit, aber trotzdem hat er sich in der Synagoge eine Kippa aufgesetzt!

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Nach dem Synagogenbesuch fallen wir beim MacDoof ein - die kids haben Hunger. Während des Bummels auf er Kärntnerstraße wird es immer schöner, der Regen hört auf und bald kommt sogar die Sonne raus.

Zweiter Programmpunkt der Exkursion ist der Besuch am Naschmarkt. Hier bekomen die kids ein Arbeitsblatt und müssen Fragen beantworten. Meine Kollegin und ich wandern an den Standeln vorbei, genießen die bunten Farben, kosten auch immer wieder etwas und nehmen auch ein paar Sachen für unsere Lieben zu Hause mit.

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Pünktlich kommen alle wieder zum Treffpunkt - erfüllt und müde machen wir uns auf die Heimreise.
Ein schöner Tag!

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